Nun ist es endgültig, unumkehrbar und beschlossen. OSZine wird seinen Dienst als Newsseite rund um Open Source im deutschsprachigen Raum einstellen.
Bereits vor über einem Jahr habe ich für mich den Entschluss gefasst, mich von OSZine zu verabschieden. Die Reaktionen reichten von Verständnis über Bedauern bis hin zu Hilfsangeboten, OSZine doch noch am Leben zu erhalten. Und letzteres ist dann am 4. Juni vergangenen Jahres eingetreten.
Mit meinem Namensvetter Andreas Jürgens hat sich ein Freiwilliger gefunden, der die schwere Bürde, eine Newsseite zu pflegen, auf sich genommen hat. Später gesellten sich freddy und credativ hinzu und veröffentlichten des öfteren Beiträge. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle nochmals und vor allem öffentlich bedanken. :-)
Jedoch ist der Betrieb einer Newsseite, was OSZine im Moment ja darstellt, kein Job, der nebenbei erledigt wird. Hinter ähnlich ausgerichteten Portalen stecken ganze Mannschaften an Redakteuren, die vollzeit an Beiträgen arbeiten. Das war bei OSZine nie der Fall.
Leider hat dieser Umstand zur Folge, dass die Beitrags- und Zugriffszahlen in den letzten Wochen und Monaten immer weiter gesunken sind. Von den Kommentaren, die durchaus als eine Art Lohn für die freiwilligen Schreiber angesehen werden können, ganz zu schweigen. Zeit also, einen Schlussstrich unter das Kapitel OSZine als Newsseite zu ziehen.
Aus den oben genannten Gründen wird OSZine zum heutigen 1. Juli 2010 nach 9,5 (in Worten neuneinhalb) Jahren Berichterstattung, seinen Redaktionsbetrieb einstellen. Es wird also keine weiteren Nachrichten an dieser Stelle mehr geben. Die Seite bleibt bis zum 1. August 2010 am Netz, sodass jeder seinen Lieblingspost noch per PDF drucken oder andersweitig archivieren kann.
Am 1. August 2010 ist es dann endgültig so weit:
Dann gehen hier die Lichter aus.
Mein Dank geht an dieser Stelle nochmals an jeden Einzelnen, der seinen Beiträge zum Gelingen von OSZine geleistet hat. Insbesondere an die tatkräftige Unterstützung der regelmässigen Autoren wie samuel, Andreas, freddy und credativ. Sollte ich jemanden vergessen haben, ist das reine Schusseligkeit meinerseits und keine Absicht :-)
Also liebe Leser, Schreiber und sonstige:
Macht's gut, und danke für den Fisch :-)
Andreas Richter
Für das freie Content Management-System Joomla! wurde nun die Dokumentenmanagement-Schnittstelle joogorum zum Open Source DMS/ECM agorum core erweitert. Neben einigen Verbesserungen, ist nun die Möglichkeit hinzugekommen die komplette Volltextsuche von agorum core innerhalb von Joomla! zu nutzen. Das neue Plugin steht ab sofort zum Download bereit.
Ein häufiges Einsatzgebiet für das DMS-Plugin ist die Darstellung von Dokumenten direkt in einem mit Joomla! erstellten Intranet oder Extranet. Dokumente, die in agorum core gespeichert sind, werden so ohne Umwege innerhalb des CMS sichtbar. Auf diese Weise soll lästige Doppelarbeit erspart werden.
Die über das Plugin zur Verfügung gestellte Suche ermöglicht die Nutzung der gesamten Volltext- und Metadatensuchmaschine von agorum core. Zudem werden Dokumente für die Darstellung im CMS automatisch beim Öffnen in PDF konvertiert.
Das Plugin ermöglicht das Einbinden von beliebig vielen Dokumentenbereichen und beachtet dabei die jeweils gültigen Berechtigungen des angemeldeten Benutzers.
Weitere detailliertere Informationen, sowie den Download, erhalten Interessierte unter: http://www.agorum.com/news/joogorum-6_4_0
agorum core ist ein Dokumenten- und Enterprise Content Management System, das sich durch das DMS-Laufwerk dem Anwender wie ein ganz normales Laufwerk präsentiert. Das DMS / ECM ist in zwei Lizenzen verfügbar. Zum einen als Open Source unter GPL und zum anderen als agorum core Pro unter einer proprietären Lizenz. Die Open Source Version ist ein vollwertiges Dokumentenmanagement-System und unterliegt keinerlei Einschränkungen. Zusammen mit dem Update-Abonnement wird so aus der Open Source Variante ein für den Produktivbetrieb vollständig nutzbares Dokumentensystem. Beide Varianten bauen auf derselben Entwicklung auf, so dass ein Wechsel auf die agorum core Pro Version jederzeit möglich ist. Der Hersteller bietet für das Open Source DMS professionellen Support und eine Update-Subscription an. Dies ermöglicht einen reibungslosen Produktiv-Betrieb. Durch die Integration von Dokumenten und gleichzeitig auch E-Mail, Wiki, Forum, Adressen, Kalender, uvm.. ist agorum core eine umfassende Open Source ECM - Lösung, mit der sich elektronische Akten vollständig abbilden lassen. Die agorum core Pro Version beinhaltet noch weitere Funktionen, wie zum Beispiel die Nutzung des DMS-Laufwerks unter Terminal-/Citrix-Servern, das Hervorheben von gefundenen Worten bei der Suche und einen Editor für Metadaten. Die agorum core Pro Version lässt sich zudem mit weiteren Zusatzmodulen ausstatten. Dazu gehören das Workflow-Modul, die ADS/LDAP-Synchronisation, der Mailadaptor für das Erstellen eines E-Mail-Archives, das OCR - Modul für das automatische Indexieren von Bilddateien, der Fileadaptor zur Einbindung externer Fileserver in das DMS, die Anbindung an weitere Datenbanken (zum Beispiel MS SQL Server) und ein Vorschau-Modul (Preview), um Dokumente schnell und ohne Installation betrachten und Notizen daran heften zu können.
Für Partner werden diverse Partnerprogramme angeboten. Dies geht vom agorum Consulting Partner bis zum agorum OEM Partner. Das OEM Partnerprogramm erlaubt anderen Software-Herstellern, agorum core Pro in die eigenen Produkte zu integrieren und/oder zu vermarkten. Weitere Informationen sind unter: http://www.agorum.com erhältlich
Um Postfix als SMTP-Server für viele Nutzer anzubieten, muss er auf eine Nutzerdatenbank zurück greifen. Dieser Artikel zeigt am Beispiel der Groupware Zarafa, wie Postfix via saslautd mit einer Nutzer-DB auf MySQL verknüpft wird.
Mit Hilfe von SASL können Nutzer sich gegen Postfix authentifizieren und E-Mails einliefern, damit dieser die weiter zustellt. Dies ist zum Beispiel interessant, wenn der Postfix als zentraler MTA für eine Firma oder größere Institution genutzt werden soll. Weiterlesen.
Die US-Abteilung von credativ ist mit dem auf Forst-Ressourcen-Management spazialisierten Unternehmen Forest Informatics eine Partnerschaft eingegangen. Zusammen bieten die beiden Unternehmen Training und Support für die Verarbeitung von Geodaten mit Hilfe von Open-Source-Software an. Weiterlesen...
Vor einigen Tagen wurde eine weitere Betaversion von PostgreSQL 9.0 veröffentlicht, die unter Anderem Syntax-Änderungen und pg_upgrade mit sich bringt.
Die Fertigstellung der neuen PostgreSQL-Version 9.0 schreitet voran, es wurden einige wichtige Änderungen gegenüber der Beta1 vorgenommen:
Die Syntax für benannte Parameter in Funktionen wurde geändert. Statt
CREATE FUNCTION f(expression AS parameter_name, ...)
wird nun
CREATE FUNCTION f(parameter_name := expression, ...)
verwandt. Grund hierfür ist ... (Weiterlesen.)
Das KDE-Projekt hat die zweite Beta der kommenden KDE SC 4.5 veröffentlicht. Die Beta-Version steht in Paketform für OpenSuse und Kubuntu zur Verfügung.
Wichtigste Neuerung von KDE 4.5 ist die Tiling-Unterstützung von KWin sowie ein WebKit-Modul für den Browser Konqueror. Auch wurde die Benachrichtigungsfunktion vollständig überarbeitet und bietet jetzt ein konsistenteres Verhalten.
Es fehlt aber nach wie vor das PIM-Modul vonn KDE: kmail & Co. werden in neuerer Version erst später veröffentlicht werden.
CTERA Networks hat eine Erweiterung des ext3-Dateisystems vorgestellt, welche es um Snapshot-Funktionalitäten erweitert.
Mit Hilfe der Snapshot-Erweiterung soll ext3 zu moderneren Dateisystemen wie Btrfs und ZFS aufschließen. Da darüber hinaus Next3-Partitionen auch mit ext3-Treibern geladen werden können, und die Snapshots wiederum als ext2-ro-loopback verfügbar sind, beitet das neue Dateisystem eine hohe Kompatibilität zu bestehenden Systemen.
Auf der Linux-Kernel-Liste wurde aber kritisiert, dass Next3 auf dem mittlerweile veralteten ext3 statt auf dem neueren und aktiver entwickelten ext4 aufsetzt. Die Next-Entwickler erwiderten darauf, dass eine Portierung auf ext4 schwierig und derzeit nicht angestrebt sei. Die herrschenden Unstimmigkeiten lassen daher derzeit offen, ob das Dateisystem fest im Kernel aufgenommen werden wird oder nicht.
Heute ist die Final Version 2009.2 von Pardus erschienen.
Pardus 2009.2 beinhaltet unter anderem folgendes:
* KDE 4.4.4
* Linux Kernel 2.6.31.13
* OpenOffice.Org 3.2.1.1
* Mozilla Firefox 3.6.3
* Gimp 2.6.8
* Xorg 1.6.5
* Python 2.6.5
und eine Menge mehr.
Wie auf der neuen Internetpräsenz http://desktopbsd.eu bekanntgegeben wurde, soll das DesktopBSD-Projekt fortgesetzt werden. Die Weiterentwicklung wurde von einem kleinen Entwicklerteam aus Deutschland übernommen. Das vierköpfige Team unter der Leitung von Daniel Hilbert will zunächst das bestehende System auf einen aktuellen Stand bringen.
DesktopBSD wurde speziell für Desktop-Anwender entwickelt. Es ist ein stabiles, sicheres und leistungsstarkes Betriebssystem auf der Basis von FreeBSD. DesktopBSD verbindet die Stabilität von FreeBSD mit der Funktionalität und der Anwenderfreundlichkeit von KDE. Durch die Entwicklung eines grafischen Systeminstallers läßt sich DesktopBSD sehr einfach auf einer Festplatte installieren. DesktopBSD verstand sich dabei nicht als eine eigene Distribution, sondern als ein „Add-On“ für FreeBSD, das in die offiziellen FreeBSD-Ports aufgenommen worden war. DesktopBSD verstand sich dabei nicht als eine eigensändige Distribution, sondern als ein „Add-On“ für FreeBSD, das in die offiziellen FreeBSD-Ports aufgenommen worden war. DesktopBSD war 100% kompatibel mit FreeBSD.
Die Neuausgabe von DesktopBSD soll die Versionsnummer 2.0 tragen. Das Erscheinen ist für das Frühjahr 2011 geplant, es könne jedoch bis Sommer 2011 dauern, das Team will und kann sich darin noch nicht festlegen. Die Version 2.0 soll dann den Kernel von FreeBSD 8.0 enthalten und mit KDE 4.4.2 kommen. Weitere geplante Neuerungen sind: Mit der Version 2.0 zielt DesktopBSD besonders auf den Einsatz in kleinen und mittelständischen Unternehmen. In der Unternehmensversion solle es einige zusätzliche Features geben, die in der Version für Heimanwender nicht enthalten sind.
Wie auf der Webseite des Projekts zu erfahren ist, hatten im Vorfeld der „Projekt-Wiederbelebung“ Gespräche zwischen den ehemaligen und neuen Verantwortlichen stattgefunden. Offiziell wurde das Projekt am 20.05.2010 übernommen. Am 26.05.2010 wurde der Start der deutschen Website bekanntgegeben. Weiterhin werde an der Erstellung einer deutschsprachigen Internetpräsenz festgehalten. Die vormalige Homepage desktopbsd.net ist nach wie vor erreichbar, derzeit könne es allerdings durch Wartungsarbeiten an den Webseiten zu Einschränkungen kommen.
Dieser Artikel ist erschienen bei http://computerseite-spezial.de/ und wurde mit freundlicher Genehmigung von dort übernommen; die Rechte der Autoren der unten genannten Quellen bleiben davon unberührt, sie dienten als Grundlage für diesen Beitrag.
Quellen:
Die neue Projektseite von DesktopBSD: http://desktopbsd.eu/
Die alte Projektseite von DesktopBSD: http://desktopbsd.net/
Artikel zu DesktopBSD und FreeBSD:
Das freie Unix-Betriebssystem FreeBSD:
http://computerseite-spezial.de/index.php/bsd/pcbsd/242-das-freie-unix-b...
DesktopBSD 1.7 - … und Tschüss?
http://computerseite-spezial.de/index.php/bsd/pcbsd/214-desktopbsd-17-un...
Das Projekt Pearson Computing Gabel KDE 3.5 zielt darauf ab, KDE 3.5 lebendig zu halten.
Es werden neue nützliche Funktionen hinzugefügt, um KDE 3.5 auf dem neusten Stand zu halten.
Dieses Projekt ist keine offizielle Fortsetzung von KDE 3.5 von KDE e.V.
Weitere Infos auf der Projekt-Homepage
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