Ohne das Domain Name System, das jedem surfenden PC den Weg zu Servern weist, ist das heutige Internet kaum vorstellbar. Doch das DNS wurde noch im Internet-Pleistozän entwickelt, als man sich um Hacker noch keine Gedanken machte. Nun soll mit der DNSsec-Spezifikation das bisher vermisste Sicherheitskonzept gegen manipulierte DNS-Auskünfte Einzug halten.

Cisco beschleunigt sein Core Routing System, das in der neusten Version CRS-3 bis zu 322 Terabit/s Netzwerkdaten weiterleitet, Anwendungen über möglichst kurze Weg zum angeforderten Inhalten bringt und Rechenzentren per VPN verbindet.

Der baden-württembergische Kabelnetzbetreiber freut sich über wachsende Umsatzzahlen und will nach dem Abschluss den Netzausbaus mit 100 MBit/s Haushalte in Zukunft auch direkt ans Glasfasernetz anschließen.

Neben Fehlerkorrekturen beherrscht OpenSSH 5.4 einen Netcat-Modus, der die Standardeingabe des lokalen PCs mit einem Netzwerk-Port eines anderen Rechners koppelt. Weitere Verbesserungen gibt es beim SFTP-Subsystem.

Auf der 37. Tagung der Internet-Verwaltung ICANN in Nairobi haben Strafverfolger aus einigen Ländern mehr Kontrolle bei der Registrierung von Domains für Adressen im Namenssystem des Internets gefordert. Die Daten sollen so bei der Strafverfolgung herangezogen werden können.

Version 2.2.15 korrigiert zahlreiche Fehler und schließt drei Sicherheitslücken. Eine der Lücke wird als kritisch eingestuft, jedoch betrifft dies nur die Windows-Version des Apache.

Von dem Geld wird Kabel Deutschland (KDG) selbst aber nichts sehen: Die Einnahmen sollen komplett den KDG-Eigentümern zufließen, darunter die US-Beteiligungsfirma Providence, die 88 Prozent an dem hoch verschuldeten Unternehmen hält.

Das Kölner Verwaltungsgericht hat einen Eilantrag des Kabelnetzbetreibers Kabel Baden-Württemberg gegen die geplante Versteigerung neuer Mobilfunkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur abgelehnt. Das Unternehmen machte in dem Antrag mögliche Störungen im eigenen Kabelnetz geltend.

Kabel BW setzt künftig in Neubaugebieten auf Glasfaser. Deutlich schnellere Internetzugänge bietet der Kabelnetzbetreiber deswegen seinen Kunden aber nicht an. Es bleibt bei 100 MBit/s. (HDTV, Glasfaser)
Eine in der Schweiz lebende Deutsche ist vor dem Karlsruher Bundesverfassungsgericht mit einem Antrag gegen den Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider gescheitert. Die Klägerin habe nicht nachweisen können, dass die Experimente am LHC tatsächlich zum Weltuntergang führen können. (CERN, LHC)
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung startet Proteste gegen die Pläne der Union, die verdachtslose Massenüberwachung mit einem neuen Gesetz schnell wieder einzuführen. Internetnutzer sind aufgerufen, sich per Telefon, Fax, E-Mail oder Brief an die Bundestagsabgeordneten zu wenden. (Vorratsdatenspeicherung)
Für Google Mail steht im Labsbereich eine neue Funktion zur Verfügung. Damit lassen sich unabhängig vom normalen Abfrageintervall die E-Mails anderer Pop3-Postfächer abrufen. (Google, Google Mail)
Ende 2010 soll eine aktualisierte Fassung der Mozilla Public License erscheinen. Bisher ist nicht bekannt, ob es größere Änderungen an der Open-Source-Lizenz geben wird. In jedem Fall soll die Lizenz modernisiert werden. (Browser, Mitchell Baker)
Das Verfassungsgericht hofft, dass sein Urteil gegen die Vorratsdatenspeicherung beim Gesetzgeber zu einem Lerneffekt führt. Der Entscheid solle als Vorlage dafür dienen, welche Grenzen bei Überwachungsgesetzen künftig einzuhalten sind, sagt der scheidende Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier. (Vorratsdatenspeicherung)
Die Verhandlungsführer der EU wollen das geplante Anti-Piraterie-Abkommen ACTA so ausgestalten, dass Urheberrechtsverletzer in jedem Fall mit hohen Schadensersatzzahlungen rechnen müssen. Diensteanbieter sollen auch ohne vorherige Anhörung nach Gerichtsbeschluss den Zugang zu Inhalten sperren müssen. (ACTA, Internetsperren)
Die Datensammlungen bei Google sind bedrohlicher als die staatliche Vorratsdatenspeicherung, meint Bundesdatenschützer Peter Schaar. Nach dem Urteil gegen die staatliche Datensammelwut müsse nun die private begrenzt werden. (Google Street View, Google)
Rund 90 Prozent des Programmcodes eines von Microsoft präsentierten Spiels sind auf den Plattformen Windows Phone Series 7, Windows 7 und Xbox 360 gleich. Das Unternehmen zeigt damit, wie es sich plattformunabhängige Spielentwicklung und -vermarktung vorstellt. (Xbox 360, Windows 7)
Auf Initiative der Liberaldemokraten hat das britische Oberhaus eine Änderung des Entwurfs für das Digital-Economy-Gesetz beschlossen. Der Zugang zu Websites wie Youtube oder eBay könnte damit für Surfer aus Großbritannien per Gerichtsbeschluss blockiert werden. (Urheberrecht)
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